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Tipps für den Alltag

Sportverletzungen – Tipps für schnelle Hilfe

Sport ist gesund, macht fit und erhöht die Lebenserwartung. Es kann beim Sport jedoch auch einmal zu Verletzungen kommen. Ein Risiko beim Sport ist die Überlastung von Muskeln. Vor allem wenn Muskeln nicht ausreichend trainiert sind oder man zu schnell wieder einsteigt, drohen Zerrungen oder im schlimmsten Fall Muskelfaserrisse. Solche Überlastungen können grundsätzlich bei jeder Sportart auftreten. Andere Arten von Verletzungen sind typisch für bestimmte Sportarten bzw. treten im Zusammenhang mit bestimmten Sportarten häufiger auf.

Zusammenstöße bei Sportarten mit viel Kontakt können zu Prellungen führen, häufig sind diese zum Beispiel im Fußball oder Handball. Sportarten mit vielen schnellen Richtungswechseln oder plötzlichem Abbremsen, beispielsweise Basketball oder Tennis, belasten die Gelenke sehr stark und können zu entsprechenden Verletzungen führen.

Allgemein kann es auch nach Stürzen zu Prellungen oder auch einmal zu Schürfwunden kommen. Auch Verrenkungen können Folge von Stürzen sein. Dabei springt ein Knochen aus dem Gelenk, dies ist mit heftigen Schmerzen verbunden.

Die Bandbreite von möglichen Sportverletzungen ist also relativ groß. Je nachdem, welche Verletzung man sich zugezogen hat, sind andere Erste-Hilfe-Maßnahmen sinnvoll.

Kleine Schürfwunden nach Stürzen kann man beispielsweise auswaschen, anschließend mit einer entsprechenden Salbe behandeln und mit einem Pflaster abdecken. Wichtig ist bei Wunden vor allem, dass sie sauber sind und auch bleiben. Die gängige Annahme, oberflächliche Verletzungen würden besser heilen, wenn sie von Luft erreicht werden, gilt so inzwischen nicht mehr: Unter einem Pflaster bleibt eine Wunde nicht nur frei von Keimen, für die Wundheilung selbst ist es auch besser, wenn die Wunde nicht so schnell austrocknet.

Prellungen führen in aller Regel zu Hämatomen oder auch blauen Flecken. Leichte Prellungen heilen meistens schnell wieder ab. Es kommt in den meisten Fällen zu Schmerzen der betroffenen Stelle und Rötungen, die später blau werden. Eine erste Maßnahme bei Prellungen ist das Kühlen. Körperstellen, die häufig von Prellungen betroffen sind, sind die Knie, zum Beispiel nach Stürzen, oder auch die Rippen, zum Beispiel nach Stürzen, Zusammenstößen oder Schlägen, wie sie im Kampfsport vorkommen können. Geprellte Rippen schmerzen beim Husten oder tiefem Einatmen häufig stärker. Eine solche Prellung braucht eine Weile, bis sie abgeheilt ist, hier sollte man sich unbedingt so lange schonen.

Ein geprelltes Knie lagert man als erste Maßnahme hoch und kühlt es. Später können ein stabilisierender Verband und eine entsprechende Salbe beim Abheilen helfen.

Die Maßnahmen Kühlen und Hochlagern sind auch bei Distorsionen, also sogenannten Verstauchungen sinnvoll. Diese treten vor allem im Bereich des Sprunggelenks häufig auf, ein Klassiker ist das typische Umknicken mit dem Fuß beim Laufen. Bei einer Verstauchung kommt es grundsätzlich zu einer Überdehnung der Bänder, je nach Schweregrad können eines oder mehrere Bänder angerissen oder, im schlimmsten Falle, komplett gerissen sein. Eine Verstauchung macht sich in aller Regel sofort durch heftige Schmerzen bemerkbar, das Gelenk kann anschwellen, lässt sich unter Umständen nicht mehr richtig bewegen. Wenn Blutgefäße verletzt wurden, kommt es auch zu Rötungen. Nach dem Kühlen und Hochlagern sollte man mit einer Verstauchung zum Arzt, damit sie richtig behandelt wird.

Muskelzerrungen sind ebenfalls häufig und eine Folge von Überlastung. Die betroffenen Stellen schmerzen und fühlen sich oft dauerhaft angespannt an. Vor allem, wenn man versucht, den Muskel zu bewegen, tut er weh. Bei einer Muskelzerrung hilft es, sofort eine Pause einzulegen, die Stelle zu kühlen, hochzulagern und anschließend den Muskel zu schonen, bis die Zerrung ganz abgeheilt ist.

Schlimmer als Zerrungen sind Muskelfaserrisse. Sie können plötzlich bei einer starken Überlastung eines Muskels auftreten, aber auch Folge einer nicht richtig auskurierten Zerrung sein. Neben dem stechenden Schmerz lässt sich der betroffenen Muskel auch nicht mehr richtig belasten. Die Erste-Hilfe-Maßnahmen sind im Grunde dieselben wie bei einer Muskelzerrung, danach sollte man mit einem Muskelfaserriss zum Arzt. Wird der Muskel richtig behandelt und entsprechend geschont, heilen auch Muskelfaserrisse normalerweise problemlos vollständig aus.

Für die gängigsten Sportverletzungen sind also kühlende Kompressen, Pflaster oder auch stabilisierende Binden, Wundsalben und schmerzstillende Gele sinnvolle Bestandteile der Hausapotheke für Sportler. Wichtig ist in jedem Fall, sich bei einer Sportverletzung eine Pause zu gönnen.