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Tipps für den Alltag

Richtige Narbenpflege

Nach Operationen oder Unfällen mit Verletzungen der tieferen Hautschichten bleiben Narben zurück. Von den Betroffenen können diese einerseits als störend empfunden werden, vor allem, wenn sich die Narbe an einer gut sichtbaren Stelle befindet. Über den ästhetischen Aspekt hinaus können manche Narben jedoch auch Beschwerden wie einen Juckreiz oder Schmerzen verursachen.

Damit Narben möglichst unkompliziert und weitgehend abheilen, beginnt man mit der Narbenpflege am besten, sobald die Wunde dafür ausreichend abgeheilt ist. Genau genommen hat bereits die Heilung der Wunde entscheidenden Einfluss, denn das Narbengewebe, das sich von der Haut in der Umgebung unterscheidet, beginnt schon jetzt damit, sich zu bilden. Wichtig ist also eine ausreichende Hygiene und dass die Wunde vor äußeren Einflüssen geschützt ist, die die Heilung negativ beeinfluss können. Man sollte den Bereich also in jedem Fall sauber halten, damit keine Keime eintreten und Entzündungen hervorrufen können. Vor allem kratzen sollte man bei noch nicht abgeheilten Wunden auf gar keinen Fall. Auch andere Reibung, zum Beispiel durch enge Kleidung, sollte man vermeiden. Unterstützen kann man die Wundheilung, indem man sich auch genau an die entsprechenden Anweisungen hält, was beispielsweise das Auftragen von Salbe oder die Termine zur Nachkontrolle betrifft. Je nachdem, wo sich die Wunde befindet, kann sie auch bei manchen schnellen Bewegungen wieder aufreißen, auch hier sollte man darauf achten, entsprechende Bewegungen zu vermeiden.

Ist die Wunde dann weit genug abgeheilt, kann man mit der Narbenpflege als solche beginnen. Dazu gibt es spezielle Salben oder auch Gele, die sehr häufig Silikon enthalten. Welches Produkt man zur Narbenpflege verwendet, hängt auch von der Narbe selbst ab. Der Arzt kann hier entsprechende Auskunft erteilen, auch in der Apotheke erhält man hilfreiche Beratung zu diesem Thema.

Betreibt man die Behandlung konsequent, lassen sich Narben gerade am Anfang noch sehr gut beeinflussen. Regelmäßige, richtige und vor allem ausreichend lange Anwendung des Pflegeproduktes sind hier ausschlaggebend: Bis Narben vollständig abgeheilt sind, dauert es Monate, deswegen muss man auch die Pflege der Narbe lange beibehalten.

Hilfreich dabei sind Massagen, mit denen man direkt beginnen kann, wenn die Wunde dafür ausreichend verheilt ist. Man massiert die betroffene Stelle durch kreisende Bewegungen mit den Fingerkuppen. Gerade am Anfang sollte man jedoch nicht zu viel Druck ausüben, damit der Heilungsprozess nicht durch die Reizung negativ beeinflusst wird. Wenige Minuten zweimal täglich reichen hier in aller Regel aus. Ein guter Zeitpunkt für die Massage der Narbe ist nach dem Duschen, da Wärme und Feuchtigkeit die Haut aufnahmefähiger für Pflegeprodukte machen.

Zur Narbenpflege gehört auch der richtige Sonnenschutz. Im Bereich der Narbe ist die Haut empfindlicher für UV-Strahlung. Außerdem können sich Pigmente bilden, die dazu führen, dass sich die Narbe stärker von der umgebenden Haut unterscheidet, als es sonst der Fall wäre.

Auch wenn Narben während des Heilungsprozesses jucken können, gilt wie bei Wunden: Auf keinen Fall kratzen. Neben der Gefahr von Entzündungen durch eintretende Keime besteht auch das Risiko, dass die Narbe später einen größeren Bereich einnimmt, wenn es während der Heilung noch einmal zu Verletzungen kommt.

Das Erscheinungsbild von Narben lässt sich durch konsequente Pflege positiv beeinflussen, vor allem, wenn man frühzeitig beginnt. Jedoch ist es auch bei älteren Narben möglich, noch Verbesserungen zu erreichen. Auch hier kommt häufig das Einmassieren silikonhaltiger Gels zum Einsatz. Da die Haut im Bereich von Narben auch trockener ist, ist es auch bei älteren Narben sinnvoll, besonders auf ausreichend Feuchtigkeit zu achten. Wer zu trockener Haut neigt, sollte dann besonders pflegen, wenn die Haut am anfälligsten ist: In aller Regel dann, wenn es draußen noch kalt ist und in den Räumen trockene Heizungsluft herrscht.

Ganz verschwinden werden Narben jedoch bei aller Pflege nicht. Im Laufe der Zeit verblassen sie und werden im besten Fall blass und weitgehend unauffällig. Dennoch unterscheidet sich Narbengewebe immer von der Haut in der Umgebung, besonders, wenn sich die Narbe wie eine Vertiefung in der Haut entwickelt oder daraus hervortritt. Auch die Größe spielt hier eine wesentliche Rolle. Dass Narben nicht ganz verschwinden, ist aber kein Grund, auf die richtige Narbenpflege zu verzichten, denn diese macht in jedem Fall einen deutlichen Unterschied.