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Hochsaison für Schrunden: Nicht mit uns!

Jetzt hat sie wieder gute Chancen, Fuß, beziehungsweise Hand zu fassen: die gemeine Schrunde (abstammend vom althochdeutschen Wort "Scrunda" - Spalte/Riss), in der Fachsprache auch als Rhagade oder, sind Schleimhäute betroffen, als Fissur bezeichnet. Es handelt sich dabei um Furchen und Risse der Haut, die an den betroffenen Stellen oft rau, mürbe und/oder verhornt ist. Kälte und trockene Heizungsluft reduzieren derzeit zusätzlich die Elastizität des Gewebes, starke Belastung (beispielsweise bei Handwerkern) tut ein Übriges. Bevorzugt an intensiv beanspruchten Stellen der Hände und Füße oder an den Ellbogen machen sie sich breit, beziehungsweise tief (bis zu einem Zentimeter an den Fersen).

Weitere Risikofaktoren

Wie eingangs erwähnt, ist trockene/ausgetrocknete Haut generell anfälliger für die lästigen "Krater", als gut vorsorgte - unabhängig davon, ob dieser Zustand mangelnder Flüssigkeits- und Nährstoffzufuhr von innen, unzureichender Pflege und Schutz von außen oder hormonellen Umständen (die Haut wird mit zunehmendem Alter spröder) geschuldet ist. Schrunden an den Fersen entstehen gerne in dort ansässiger Hornhaut - die wiederum auch durch unpassendes Schuhwerk begünstigt werden kann. 
Außerdem sind von Krankheiten wie Diabetes mellitus, Morbus Crohn, Neurodermitis oder Psoriasis Betroffene sowie genetisch Disponierte anfälliger für die Bildung von Schrunden. 

Früh übt sich, was eine Schrunde werden will

Ganz unscheinbar ist sie zunächst und kaum spürbar. Doch je weiter und tiefer das Gewebe einreißt, umso lästiger wird sie - insbesondere beim Arbeiten und in der Kälte an den Händen, beim Auftreten an den Fersen. Jede Berührung der Rhagade ist schmerzhaft, auch Brennen oder Jucken können bei den tiefer gehenden Blutungen auftreten.

Schrunden heilen zwar narbenlos ab, aber bis sie abheilen kann es dauern. 
Schrunden sind nicht immer nur ein vorübergehendes und/oder kosmetisches Problem, sondern können sogar Bakterien, Keimen und Pilzen eine Eintrittspforte bieten - dadurch ist auch die Bildung von Abszessen nicht ausgeschlossen. Bei entsprechender Neigung treten die lästigen Risse auch gerne im Verbund auf - um Infektionen zu vermeiden, sollten sie auf jeden Fall behandelt werden - beim Vorliegen von Entzündungszeichen ärztlich.
Diabetikern ist auch in Bezug auf Schrunden besondere Vorsicht angeraten; liegen bereits Durchblutungsstörungen der Extremitäten (Arme und Beine) vor und ist das Schmerzempfinden reduziert, kann das dazu führen, dass diese Beschädigung der Haut erst (zu) spät erkannt wird.

Schmieren und Salben hilft allenthalben

Wir in Ihrer Apotheke haben hochwertige Pflegeprodukte vorrätig, mit deren Hilfe Sie sich wirksam vor den unliebsamen Rissen an Händen und/oder Füßen schützen können. Hornhaut lässt sich vermeiden/entfernen - beim Vorliegen von Diabetes mellitus ist medizinische Fußpflege sinnvoll. Denken Sie bitte auch daran, Ihren Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen - gerade jetzt im Winter wird dies häufig vernachlässigt.